Baby-Entwicklung: Baby mit 16 Wochen
Die 16. Lebenswoche Deines Babys

Baby liegt auf dem Bauch, stützt Arme auf, ist zornig, weint
© Thinkstock - tracy king
Inhalt: 
Babyentwicklung: Kleine Wutbolzen Henrys Video-Blog: Guckguck!Familienleben: Wie wär’s mal wieder mit Ausgehen - zu zweit?Gesundheit und Ernährung: Alles spannender als die Brust?Spiel und Spaß: Guckguck spielen wie Henry

Babyentwicklung: Kleine Wutbolzen

Wut, Hunger, Müdigkeit, Frust - ganz gleich, wann es etwas auf dem Herzen hatte: Bis vor kurzem konnte Dein Baby nur quängeln oder schreien, wenn es sich nicht gut fühlte. In diesen Wochen erweitert sich sein Repertoire ganz erheblich, die Mimik und Gestik werden immer differenzierter. Es zieht die Augenbrauen zusammen, zieht eine Schippe, fuchtelt wütend mit den Armen, und vielleicht schlägt es sogar den zum Trost angebotenen Schnuller weg. Und: Es lässt sich von der Mimik anderer Menschen anstecken - zum Glück nicht nur von Ärger und Wut, sondern auch von Lächeln und Lachen.

Henrys Video-Blog: Guckguck!

Familienleben: Wie wär’s mal wieder mit Ausgehen - zu zweit?

Die ersten vier Monate sind bereits um, und es dreht sich immer noch alles ums Baby. Schläft das Kleine abends endlich, ist der Akku der Eltern leider oft alle. Auch wenn es viel Kraft kostet, lohnt es sich, den Hintern vom Sofa hochzukriegen und stattdessen als Paar Essen zu gehen. Liebe kindererfahrene Familienangehörige hüten bestimmt bereitwillig mal einen Abend ein. Oma und Opa wohnen 400 km weit weg? Dann muss ein Babysitter des Vertrauens her. Worauf Du bei der Wahl des Babysitters achten und welche Informationen Du ihm mitgeben solltest, findest Du in unserer Babysitter-Checkliste.
 

Gesundheit und Ernährung: Alles spannender als die Brust?

Eigentlich ist das Stillen längst wunderbar entspannt. Und plötzlich? Zieht Dein Baby mal kurz an, sodass die Milch sprudelt, und lässt los. Vielleicht hat die Waschmaschine gepiept, oder der Papa hat etwas aus der Küche gerufen. Egal - die Welt ist einfach enorm interessant geworden für Dein Baby, und da muss es einfach das Köpfchen nach allen spannenden Geräuschen drehen. Was tun? Klar, fürs Stillen möglichst einen ruhigen Ort wählen. Oder mal folgenden Hebammen-Trick ausprobieren: Während einer Stillmahlzeit mehrfach die Brüste wechseln, dann erlahmt die Aufmerksamkeit nicht so schnell. Und: mehr direkt nach dem Aufwachen und vor dem Schlafengehen stillen.

Spiel und Spaß: Guckguck spielen wie Henry

Guckguck spielen ist eines der großen Abenteuer für Babys: Eben war Mama (oder Papa) noch da, dann, oh nein, ist sie weg, und gleich darauf, ha-puh, wieder da. Der kleine Nervenkitzel macht umso mehr Spaß, je öfter Du ihn wiederholst. Wichtig: Beobachte, wie viele Sekunden “Mama ist weg” Dein Baby gut aushält, und richte Dein Spiel danach. Wetten, dass Dein Baby bald auch mal die Rollen tauschen will?

Wichtig: Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Das eine krabbelt früh, sein erstes "Mama" kommt ihm aber vielleicht spät über die Lippen. Das andere schläft schon acht Stunden durch, will sich aber noch nicht umdrehen. Und ein drittes kann früher als alle anderen in der Krabbelgruppe frei sitzen, wacht aber nachts immer noch dreimal auf. Am besten können Eltern ihr Kind unterstützen, indem sie ihm sein eigenes Entwicklungstempo lassen. Habst Du trotzdem Zweifel, ob sich Dein Kind altersgerecht entwickelt, ist Dein Kinderarzt der richtige Ansprechpartner.

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