Baby-Entwicklung: Baby mit 35 Wochen
Die 35. Lebenswoche Deines Babys

Baby guckt über den Tisch
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Inhalt: 
Babyentwicklung: Ma-Ma! Mama?Henrys Video-Blog: Augen auf!Familienleben: Wer wird hier eigentlich eingewöhnt?Gesundheit und Ernährung: Treppauf, treppabSpiel und Spaß: Lass rollen!

Babyentwicklung: Ma-Ma! Mama?

Einer der ganz großen Premieren im ersten Jahr: das erste echte “Mama” und “Papa”. Nicht einfach zwei Silben aneinandergehängt, nein, sondern wirklich so gemeint: Meine Mama! Mein Papa! Wann es soweit ist? Manche (vor allem Mädchen sind in der Sprachentwicklung meist etwas voraus) können es vielleicht schon jetzt, die anderen ziehen in den nächsten Wochen und Monaten nach.
 

Henrys Video-Blog: Augen auf!

Familienleben: Wer wird hier eigentlich eingewöhnt?

Die meisten Kitas arbeiten mit dem Berliner Modell. In Kurzform: Zu Beginn der Eingewöhnung sitzt z.B. Papa mit dem Kind erstmal für eine Stunde zusammen in der Kita-Gruppe. Ganz allmählich wird der Besuch mit Papa zusammen verlängert. Dann starten die ersten Trennversuche und Papa sitzt für 30 Minuten in einem Nebenraum und wartet, wie das Kind den Abschied verkraftet. Innerhalb von 4-6 Wochen ist fast immer ein Kind eingewöhnt. Das schöne an der Eingewöhnung: Sie findet nicht nur für das Kind statt, sondern auch für die Eltern. Du siehst den gesamten Kita-Tagesablauf. Zu süß, wenn die ganzen Kleinen sich zum Essen an den Tisch setzen und konzentriert das Knäckebrot wegknuspern.
Kostet eigentlich der Kitaplatz um die Ecke genauso viel wie der Kitaplatz drei Straßen weiter?

Gesundheit und Ernährung: Treppauf, treppab

Klar brauchen Treppen in Wohnungen oder Häusern oben und unten ein Gitter, wenn Krabbelkinder unterwegs sind. Allerdings lernen Babys so natürlich das Treppengehen nicht. Am besten nimmst Du Dir ab und zu mal Zeit und lässt Dein Baby unter Aufsicht auf der Treppe herumturnen. Wahrscheinlich kriegt es schnell raus, dass der beste Weg abwärts im Rückwärtsgang ist. Und bekommt immer mehr Übung und Sicherheit.
 

Spiel und Spaß: Lass rollen!

Dein Baby ist ganz verrückt nach Bällen, aber Hin- und Herrollen wird irgendwann langweilig? Hier ein paar Varianten: Kullert den Ball doch mal ein paar Stufen die Treppe hinunter. Zweitens: Lasst ihn vom Sofa, Bett oder Hochstuhl auf die Erde plumpsen. Drittens: Versteckt den Ball unter einer Decke, bewegt ihn darunter und lasst ihn schließlich wieder auftauchen. Fünftens: Wagt erste Schussversuche. Dafür das Baby in den Stand heben, einen Arm um seinen Brustkorb legen und mit der anderen Hand den Po abstützen. Uuuund Schuss! Ihr braucht noch mehr Abwechslung? Dann greift zum Flummi oder Luftballon. Das wird garantiert nicht langweilig!

Wichtig: Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Das eine krabbelt früh, sein erstes "Mama" kommt ihm aber vielleicht spät über die Lippen. Das andere schläft schon acht Stunden durch, will sich aber noch nicht umdrehen. Und ein drittes kann früher als alle anderen in der Krabbelgruppe frei sitzen, wacht aber nachts immer noch dreimal auf. Am besten können Eltern ihr Kind unterstützen, indem sie ihm sein eigenes Entwicklungstempo lassen. Hast Du trotzdem Zweifel, ob sich Dein Kind altersgerecht entwickelt, ist Dein Kinderarzt der richtige Ansprechpartner.

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