Busen
So ist Ihre Brust schnell wieder in Hochform

Mein Busen ist plötzlich so flach - so klagen viele junge Mütter nach dem Abstillen. Doch mit ein paar Tricks lassen sich Bindegewebe und Haut wieder festigen.

Inhalt: 
Anderer Busen nach dem StillenBindegewebe: Kaltes Wasser stärktHaut: Creme wirkt straffendDekolleté: Klopfmassage beliebtÜppiges Volumen: Mogeln erlaubtStraffe Form: Auf Salz verzichtenWas dem Busen nicht gut tutVier Muskelspiele für zu Hause

Anderer Busen nach dem Stillen

Busen nach dem Stillen
Busen nach dem Stillen
© Thinkstock

Unter Hormoneinfluss ist der Busen während der Schwangerschaft fast immer besonders prall und rund, dafür scheint er nach dem Abstillen zu "hängen", wirkt fast ausgetrunken. Ob sich der Busen durch das Stillen eines Babys verändert, kann kein Mensch vorhersagen. Denn wie schon vor und während der Schwangerschaft ist die Form vor allem davon abhängig, wie fest das Bindegewebe ist. Direkt nach dem Abstillen haben allerdings fast alle Frauen das Gefühl, einen flacheren Busen zu haben.

Übrigens: Bei Müttern, die ihrem Kind die Flasche geben, passiert das auch, nur entsprechend früher. Medizinisch ist es völlig normal, dass der Busen nach der Stillzeit eine veränderte Form hat: Der Drüsenkörper in den Brüsten hat sich zurückgebildet, der darüber liegende Hautmantel ist nun etwas zu weit. Auch die stützenden Fettreserven, die sich während der Schwangerschaft eingelagert hatten, sind aufgebraucht.

Das bedeutet aber nicht, dass sich an der Form der Brüste nichts mehr ändern lässt. Je besser Haut und Bindegewebe durchblutet sind und je häufiger der Brustmuskel gefordert wird, desto schöner die Form des Busens. Den Brustmuskel können Sie übrigens am besten ertasten, während Sie eine Faust machen; dann spüren Sie die Verhärtung der Achselhöhle. Der Busen selbst hat keine Muskeln, er besteht aus Milchdrüsen, Binde- und Fettgewebe.

Bindegewebe: Kaltes Wasser stärkt

Wechselduschen nach Kneipp haben einen Push-up-Effekt: Morgens für etwa eine Minute - jeweils im Zehn-Sekunden-Takt - jede Brust abwechselnd warm und kalt mit kreisenden Bewegungen abduschen. Das trainiert die Gefäßwände und stärkt die Gewebefasern. Noch effektiver ist ein spezieller Duschkopf mit einem rotierenden Wasserstrahl.

Kostet mehr Überwindung, wirkt aber noch zuverlässiger: Busen statt mit kaltem Wasser mit einer Hand voll Eiswürfel abkühlen (Tipp: runde Eiswürfel ohne Kanten in speziellen Beuteln herstellen). Durch den Kälteschock ziehen sich die Poren der Haut zusammen, die Durchblutung und die Energieversorgung der Zellen werden angeregt.

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