Erkältung
Das hilft, wenn Ihr Baby Schnupfen hat

Mit einem verstopften Näschen können Säuglinge nicht in Ruhe trinken, sie bleiben hungrig. Und schreien. Zum Glück gibt es jede Menge Möglichkeiten, eine zugeschwollene Nase wieder frei zu kriegen.

In die Nase träufeln können Sie:

Erkältung: Das hilft, wenn Ihr Baby Schnupfen hat
  • frisch abgepumpte Muttermilch (die dazu notwendigen Tropfpipetten gibt es in der Apotheke);
  • lauwarmen, mit viel Traubenzucker vermischten Kamillentee;
  • Kochsalzlosung – entweder fertig aus der Apotheke oder selbst angeruhrt (eine Prise Salz in ein bisschen lauwarmem Wasser auflosen);
  • abschwellende Nasentropfen. Weil solche Mittel auf Dauer der Nasenschleimhaut schaden, maximal eine Woche lang drei- bis viermal taglich je einen Tropfen in jedes Nasenloch geben. Bitte extra Babytropfen kaufen! Am besten Praparate ohne Konservierungsstoffe.

In die Backentaschen legen

lassen sich homoopathische Mittel, mit denen viele Eltern gute Erfahrungen gemacht haben, zum Beispiel:

  • Allium cepa – bei glasig-wassrigem Fließschnupfen mit haufigem Niesen;
  • Pulsatilla pratensis – bei gelb-grunlichem Schnupfen mit Husten;
  • Hepar sulfuris – bei eitrigem Schnupfen, der in aufrechter Haltung besser wird;
  • Sambucus nigra – wenn das Baby-Naschen vollig verstopft wirkt.

Alle Mittel in D6- oder D12-Potenzen geben. Am ersten Tag der Behandlung stundlich drei Globuli, ab dem zweiten Tag dreimal je funf Globuli – so lange, bis es dem Kind augenscheinlich besser geht.

Aus der Nase holen

... konnen Sie festsitzenden Schleim folgendermaßen:

  • vorn sitzenden, verharteten Schleim am besten mit den Fingerspitzen oder etwas gedrehter Watte aus dem Naschen ziehen (dabei bitte weder in der Nase bohren noch Wattestabchen verwenden);
  • Weiches Nasensekret lasst sich gut mit einem sogenannten Nasensauger (Apotheke) entfernen (bitte nach jedem Gebrauch auswaschen und alle paar Tage auskochen).

Außerdem hilfreich

  • das Baby so viel wie moglich trinken lassen (Stillkindern eventuell zusatzlich Tee geben), dadurch verflussigt sich das Nasensekret leichter und kann abfließen;
  • ein flaches Kissen unter den Kopfteil der Matratze klemmen. Liegt das Baby etwas schrag, kriegt es besser Luft, und der Nasenschleim geht leichter ab;
  • auf einem Waschestander oder einer Leine nasse Handtucher im Kinderzimmer aufhangen; die dadurch erhohte Luftfeuchtigkeit verhindert, dass der Nasenschleim eintrocknet.
Von:Sabine Lotz