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So stimmt das Bauchgefühl

Babys Bäuchlein ist nicht nur für die Verdauung, sondern auch fürs Immunsystem und das Wohlbefinden wichtig. Hier lernt ihr, wie sich das Bäuchlein entwickelt – und wie ihr diese Entwicklung unterstützen könnt.

Babys Bäuchlein: So stimmt das Bauchgefühl
© Milupa - Geht es Babys Bäuchlein gut, geht es auch Baby gut!

 
Den Bauch braucht man zum Essen und Verdauen. Denkste! Da passiert noch viel mehr. Nicht ohne Grund spricht man von einem guten oder schlechten „Bauchgefühl“ – über Nervenzellen sind Bäuchlein und Gehirn nämlich miteinander verbunden und tauschen sich ständig aus. Wenn aus dem Darm das Signal kommt, dass alles in Ordnung ist, fühlen wir uns gut. Die Entwicklung von Babys Bäuchlein ist also nicht nur eine Frage des Stoffwechsels, sondern wirkt sich auch darauf aus, ob die Kleinen sich wohlfühlen und das Immunsystem vernünftig funktioniert.

Babys Bäuchlein: So stimmt das Bauchgefühl

Und so ein Bäuchlein wächst rasant. Bei der Geburt ist der Magen eines Babys etwa so groß wie eine Kirsche. Nach einer Woche ist er auf die Größe einer Aprikose angewachsen, nach einem Monat auf die eines Hühnereis. Übrigens wiegt ein Baby mit fünf Monaten schon etwa doppelt so viel wie bei der Geburt!

Und auch im Inneren des Bäuchleins ist einiges los. Bei der Geburt gibt es die erste Ladung Bakterien aus dem Geburtskanal der Mama – Babys Darm freut sich, denn so entwickelt sich von Tag 1 an eine gesunde Darmflora. Diese Darmflora ist erst mit ca. drei Jahren voll ausgebildet. Sie sorgt dafür, dass die Verdauung funktioniert, Krankheitserreger keine Chance haben und wichtige Vitamine gebildet werden.

Die Natur liefert die perfekte Nahrung für die ersten paar Monate: Muttermilch. Stillen ist das Beste für euer Baby. Wer nicht stillen kann oder will, setzt stattdessen auf spezielle Säuglingsnahrung, die genau an den Bedarf des Kindes angepasst wurde. Der nächste Schritt ist die Beikost. So wird das Baby Schritt für Schritt an feste Nahrung gewöhnt. Wichtig ist es, nicht sofort komplett auf Brei umzustellen, sondern zusätzlich zu stillen. Ihr könnt langsam mit einem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei starten, bei dem jede Woche eine neue Zutat hinzukommt, bis der Brei komplett ist. Wenn es gut läuft, könnt ihr im nächsten Monat mit der Einführung des Milch-Getreide-Breis beginnen. Und noch einen Monat später folgt der milchfreie Getreide-Obst-Brei.

Übrigens ist es ganz normal, dass das Bäuchlein manchmal verrücktspielt. Selbst wir haben trotz unserer „fertigen“ Darmflora schließlich manchmal Probleme – das noch nicht voll entwickelte Verdauungssystem der Kleinsten ist natürlich besonders anfällig. Blähungen, Verstopfungen und Durchfall kommen häufig vor. Wenn die Beschwerden lange anhalten, solltet ihr lieber einen Arzt aufsuchen. Aber meistens regelt sich das von ganz allein wieder. Und ihr könnt eurem Baby mit einem guten Bauchgefühl Schritt für Schritt zeigen, was für kulinarische Welten noch vor ihm liegen.

18.04.2017