Ernährung
11 Kuhmilch-Mythen im Fakten-Check

Mal ist sie wichtigstes Nahrungsmittel, mal wird das tierische Lebensmittel als Krankmacher verteufelt und durch Soja und Mandelmilch ersetzt. Was denn nun? Wir haben uns umgehört und für Euch den Faktencheck zu den gängigen Mythen rund um die gute alte Kuhmilch gemacht.

11 Kuhmilch-Mythen im Faktencheck
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Inhalt: 
1. Stimmt es, dass Milch schlecht verträglich ist?2. Leiden immer mehr Deutsche unter einer Laktoseintoleranz?3. Macht Milch dick?4. Erhöht Milch den Cholesterinspiegel und steigert das Risiko für Herzerkrankungen?5. Ist es wahr, dass Milch beim Einschlafen hilft?6. Dürfen Säuglinge Milch trinken?7. Stärkt Milch tatsächlich die Knochen?8. Was spricht für Biomilch?9. Schützt Milch vor Krebs?10. Können Veganer den Verzicht auf Milchprodukte ausgleichen?11. Verursacht Milch Akne?

1. Stimmt es, dass Milch schlecht verträglich ist?

„Ganz klar, nein!“, antwortet der Berliner Kinderarzt Ulrich Fegeler. Milch, so der Pressesprecher des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte, ist eines der ältesten Lebensmittel überhaupt. Es enthält wichtige Eiweiße und Vitamine und weist einen sehr hohen Kalziumgehalt auf. Dass das Milcheiweiß selbst von Kindern oder Erwachsenen gar nicht vertragen wird, sei eher selten, so der Mediziner. Deutlich häufiger komme allerdings eine Laktoseintoleranz vor, bei der der Körper zu wenig Laktase produziere. Das Enzym ist dafür zuständig, im Darm den Milchzucker (Laktose) abzubauen (siehe auch Frage 2!)
Auch gegen ein Glas Milch zum Abendessen hat der Kinderarzt keine Einwände. Solange danach die Zähne geputzt werden.

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