Schwangerschaftskalender
25. Schwangerschaftswoche (25. SSW)

SSW 25
© Lushpix Illustration

SSW 25

Inhalt: 
Wichtige Daten zu Deiner 25. SchwangerschaftswocheSSW 25: So entwickelt sich Dein BabyUltraschall-Video der WocheWichtig für Dich: Wofür der Antikörpersuchtest gut istFür den Vater in der 25. SSW

Wichtige Daten zu Deiner 25. Schwangerschaftswoche

SSW: 25
Größe des Babys: 32,5 cm
Gewicht des Babys: 750 g

SSW 25: So entwickelt sich Dein Baby

Ab der 25. SSW öffnet Dein Baby die Augen, die Sehnerven sind entwickelt. Zwar kommt durch die Bauchdecke nur etwa ein Prozent des Lichtes an, aber im Innern ist es deshalb nicht zappenduster. Lockt man das Baby durch die mütterliche Bauchdecke mit dem Lichtschein einer Taschenlampe, reagiert es mit Bewegungen. Auch wenn es noch viel, viel zu früh für eine Geburt ist: Etwa ab der 25. SSW und bei einem Gewicht von mindestens 550 Gramm haben Frühgeborene eine Chance, auch außerhalb des Mutterleibs zu überleben. Allerdings brauchen sie dazu alle Unterstützung, die die moderne Intensivmedizin für Frühchen zu bieten hat - und ganz viel Liebe und Zärtlichkeit.

Ultraschallbilder aus dem 2. Trimester

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Ultraschall-Video der Woche

Noch so winzig, aber doch arbeiten die Organe Deines Babys auf Hochtouren. In unserem Ultraschall-Video der Woche kannst Du mal sehen, wie Magen, Leber, Herz und Lunge arbeiten.

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Wichtig für Dich: Wofür der Antikörpersuchtest gut ist

Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung zwischen der 9. und 12. SSW hat der Arzt Dein Blut untersuchen lassen, um Deine Blutgruppe und den Rhesusfaktor festzustellen. Außerdem hat das Labor beim Antikörpersuchtest festgestellt, ob in Deinem Blut bestimmte Antikörper gegen Antigene fremder roter Blutkörperchen zu finden sind. Der Rhesusfaktor ist ein Blutgruppenmerkmal, das auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen sitzt und erblich bedingt ist. Der größte Teil der Bevölkerung hat dieses Merkmal und ist damit Rh-positiv. Bei etwa 17 Prozent fehlt jedoch dieser Rhesusfaktor.
Wenn eine Mutter, die Rh-negativ ist, ein Kind bekommt, das Rh-positiv ist, kann sie eine Rhesus-Unverträglichkeit entwickeln. Bei der ersten Schwangerschaft sind die unterschiedlichen Rhesus-Typen meist noch kein Problem. Jedoch gelangen bei jeder Schwangerschaft (auch bei Abbrüchen oder Fehlgeburten) kleine Mengen kindlichen Blutes in den Blutkreislauf der Mutter. Die Mutter bildet dann gegen die Rh-positiven Blutzellen des Kindes Antikörper, da der Körper sie als fremd einstuft und deshalb zerstören will. Das Immunsystem merkt sich diesen Vorgang, um beim nächsten Mal sofort eine große Zahl von Antikörpern bilden zu können - die Mutter hat eine Rhesus-Unverträglichkeit entwickelt. Die Antikörper können zum Abbau der roten Blutkörperchen beim Kind führen und es so in Gefahr bringen.
Zum Glück kommt dies nur noch sehr selten vor, denn heute beugen die Ärzte gleich in der ersten Schwangerschaft vor, indem sie das Immunsystem der Rh-negativen Mutter sozusagen überlisten. Sie bekommt bei der „Anti-D-Prophylaxe“ Antikörper gespritzt. Das hält ihr Immunsystem davon ab, selbst Antikörper zu produzieren. Zwischen der 24. und der 27. Woche wird bei allen Schwangeren der Antikörpersuchtest noch einmal wiederholt, um ganz sicherzugehen, dass sie immer noch keine Unverträglichkeit entwickelt haben.

Für den Vater in der 25. SSW

„Jetzt, schnell, fühl mal!“ Werdende Papas brauchen vor allem eines, wenn sie spüren möchten, wie ihr Kind im Bauch Turnübungen macht: Geduld. Mal ein Tritt hier, ein Knuffen dort - da ist es schwer, die Hand genau im richtigen Moment auf dem Bauch der Liebsten zu haben. Bloß nicht aufgeben! Ein gemütlicher Fernsehabend auf dem Sofa, die Hand zärtlich auf dem Babybauch abgelegt und … ja, tatsächlich, da war was. Ein zaghaftes Klopfen aus dem Bauch. Diese ersten Begegnungen mit dem Baby sind für jeden Vater ganz besondere Momente. Genieße den Kontakt, sing Deinem Kind ein Lied vor oder erzähle ihm etwas. Wenn Du das regelmäßig tust, wird es Deine Stimme nach der Geburt wiedererkennen.

Hinweis zu Größe und Gewicht
Mit fortschreitender Schwangerschaft entwickeln sich Babys immer individueller. Daher sind die Größen- und Gewichtsangaben in diesem Schwangerschaftskalender Durchschnittswerte. Dein Kind ist ein bisschen kleiner oder größer und auch sein Gewicht entspricht nicht den durchschnittlichen Werten? Kein Grund zur Sorge. Dein Frauenarzt wird die Entwicklung Deines Babys während der Schwangerschaft genau beobachten.

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