Wochenbett-Kalender
Heute ist der 13. Tag mit Baby!

Heute ist der 13. Tag mit Baby!
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So geht's mir jetzt: Am liebsten die ganze Zeit zusammen?Video: Babys einfach waschenMein Baby: Achtung, Spuckattacke!Mein Liebster: Das bisschen Haushalt?Mein Körper: Etwas Geduld bitte!Wochenbett-FAQ

So geht's mir jetzt: Am liebsten die ganze Zeit zusammen?

Ertappen Sie sich manchmal dabei, dass Sie sich selber gar nicht mehr wiedererkennen? Weil Sie sich vor der Geburt Ihres Babys eher für eine toughe Frau gehalten haben - und jetzt zu einer Glucke mutiert sind, die das Kleine am liebsten nicht eine Minute aus den Augen lassen würde? Sie trauen sich kaum, zur Toilette zu gehen, und fragen sich, wie Eltern jemals auf die Idee kommen können, einen Babysitter zu engagieren und abends auszugehen? Tröstend: Anderen jungen Müttern geht es ähnlich. Zum einen sind Sie durch die hormonellen Veränderungen nach der Geburt ohnehin besonders sensibel. Zum anderen ist dieses besondere Schutzbedürfnis gegenüber dem zarten Neugeborenen aber auch ganz natürlich - und Ihr Liebster verspürt es übrigens genauso! Also: Genießen Sie die Nähe zu Ihrem Baby und machen Sie sich keine Gedanken, ob Sie zu sehr klammern - denn das tun Sie nicht! Positiver Nebeneffekt: Je näher Sie und Ihr Kind sich sind, umso sicherer sind Sie im Umgang mit ihm. Und diese Sicherheit vertreibt viele Schreckensvisionen. Wenn Sie mehr über Mutterliebe wissen möchten, haben wir hier ein interessantes Interview für Sie.

Video: Babys einfach waschen

Mein Baby: Achtung, Spuckattacke!

Was kommt denn da raus? Vielleicht wundern Sie sich, dass Ihr kleiner Schatz nach den Mahlzeiten immer wieder etwas Milch spuckt. Das Spucken ist aber in der ersten Zeit normal. Auch wenn ein Säugling brav sein Bäuerchen gemacht hat, die geschluckte Luft also nach außen befördert hat, kann kurze Zeit später noch mal ein Schwapps Milch hochkommen - im Durchschnitt etwa die Menge eines Esslöffels (eine Portion, die ganz schön groß aussehen kann, wenn sie sich auf einem Tuch verteilt).
Wahrscheinlich trinkt Ihr Kind sehr hastig oder etwas zu viel, weil es noch kein Sättigungs-Gefühl kennt. Der Magenschließmuskel ist noch nicht perfekt gereift, das "Überlaufventil" funktioniert noch nicht richtig. Und so kommt ein bisschen Milch wieder hoch. Vielleicht schluckt Ihr Kleines beim Trinken aber auch sehr viel Luft.
Wenn Ihr Baby noch nach zwei oder drei Stunden etwas angedaute Milch spuckt, ist auch das nicht bedenklich. Denken Sie an den alten Spruch, den Sie vielleicht schon von Ihrer Hebamme gehört haben: "Speikinder sind Gedeihkinder". Wenn Ihr Kleines gut gedeiht und zunimmt, ist alles o.k.! Binden Sie Ihrem Baby einfach immer ein Lätzchen um, das sich leicht wechseln lässt. Flaschenkinder können auch mit spezieller Milchnahrung gefüttert werden, die das Ausspucken verhindern soll. Und trösten Sie sich: Spätestens nach vier bis sechs Monaten ist das Spucken vorbei.

Mein Liebster: Das bisschen Haushalt?

Früher lief der Haushalt so nebenher. Und jetzt? Entweder Sie funktionieren die Spülmaschine zum Geschirrschrank und den Trockner zum Wäscheschrank um. Oder Sie einigen sich mit Ihrem Partner auf einen Haushaltsplan. Denn gerade wenn Sie früher die treibende Kraft im Haushalt waren, kommen Sie ohne genaue Anweisungen schnell in den "Du hast ja schon wieder vergessen ..., zu machen"-Stress. Und eigentlich wollen Sie sich doch nicht über derart profane Dinge wie den Mülleimer-Dienst streiten, oder? Übrigens: Männliche Ausreden wie "Du bist doch den ganzen Tag daheim" werden im Keime erstickt. Aber: Überlassen Sie ihm jetzt bloß nicht solche Aufgaben, die er noch nie erledigt hat. Sonst streiten Sie sich bald über zu heiß gebügelte Unterwäsche. Trotz Haushaltsplan! Apropos Streit: Können Sie gut miteinander streiten? Machen Sie den Test!

Mein Körper: Etwas Geduld bitte!

Etwas Geduld bitte, falls Sie per Kaiserschnitt entbunden haben: Erst zwei Wochen sind seit der Entbindung vergangen - geben Sie der Heilung Ihrer Kaiserschnittnarbe noch etwas Zeit.
Wir verraten Ihnen zwei Tricks, wie Sie die Heilung etwas unterstützen können:
1. Binden Sie sich einen weichen Schal um die Hüften, das stützt. Achten Sie darauf, dass es sich für Sie angenehm aushalten lässt.
2. Besorgen Sie sich eine Creme Ihrer Wahl (oder auf Empfehlung Ihrer Hebamme) und fahren Sie damit mit dem Zeigefinger auf der Narbe von einer Seite zur anderen. Verschieben Sie den oberen und unteren Rand gegeneinander wie bei einem Reißverschluss. Diesen Vorgang können Sie so oft wiederholen, wie es Ihnen angenehm ist!

Wochenbett-FAQ

Von B wie Baby Blues über H wie Hexenmilch bis W wie Wochenfluss - in unserem Wochenbett-Glossar erklären wir Ihnen alles, was in der ersten Zeit mit Baby wichtig ist.
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