Wochenbett-Kalender
Heute ist der 18. Tag mit Baby!

Heute ist der 18. Tag mit Baby!
© ostrinka
Inhalt: 
So geht's mir jetzt: Ist da draußen jemand?Video: Henrys Babyblog 3. LebenswocheMein Baby: Die richtige Lage im SchlafMein Liebster: Lassen Sie ihn ankommenMein Körper: Haarige AngelegenheitWochenbett-FAQ

So geht's mir jetzt: Ist da draußen jemand?

Stundenlang dem Baby beim Schlafen zusehen und dabei seine feinen Wimpern bewundern - wunderschön! Mit dem Baby kuscheln, seine winzigen Fingerchen berühren - einfach unbezahlbar! Trotzdem schleichen sich auch in die Baby-Flitterwochen allmählich wieder Gedanken an die Menschen ein, mit denen man sonst zu tun hatte: Ob sich Frank und Julia nach dem letzten großen Krach wieder vertragen haben? Hat die Kollegin wohl ihr Projekt durchgekriegt? Wenn Ihnen solche Fragen durch den Kopf gehen, greifen Sie einfach zum Telefon, wenn Ihr Baby Ihnen das nächste Mal Zeit dazu lässt und melden Sie sich mal wieder bei den alten Freunden. Auch die Lieblings-Kollegin freut sich über eine kurze Mail.Ob Sie gleich auch gleich das wahnsinnig niedliche Baby-Foto mitschicken, das Sie heute morgen gemacht haben? Überlegen Sie es sich lieber zweimal: Während sich die babyverrückte Schwiegermutter über jeden Schnappschuss freut, könnte die kinderlose Kollegin schnell den Eindruck gewinnen, dass es für Sie kein anderes Thema mehr gibt, und auf Abstand gehen.

Video: Henrys Babyblog 3. Lebenswoche

Mein Baby: Die richtige Lage im Schlaf

Am besten schlummert Ihr Baby im ersten Lebensjahr ohne Kopfkissen, auf dem Rücken liegend auf einer festen luftdurchlässigen Matratze. Schläft Ihr Baby in der Bauchlage, werden Mund und Nase leicht durch die Matratze verschlossen. Das Wiedereinatmen der ausgeatmeten Luft kann zu Sauerstoffmangel und Atemstillstand führen. Auch die Seitenlage ist nicht gut für Ihr Baby, weil es sich leicht von der Seite auf den Bauch drehen kann. Seiten- oder Bauchlage gelten als eine der Ursachen des Plötzlichen Kindstodes (SIDS). Seit dies bekannt ist  und babys nicht mehr zum Schlafen auf den Bauch gelegt werden, ist der Plötzliche Kindstod in Deutschland extrem selten geworden. Was Sie außerdem noch tun können, um das Risiko noch weiter zu minimieren:Sorgen Sie dafür, dass Ihr Säugling in einer rauchfreien Umgebung aufwächst.Ein Schlafsack ist die bessere Alternative zu einer Bettdecke. Decke, Kissen, Schmusefell, Stofftier oder Schmusetuch kann sich Ihr Baby über das Gesicht ziehen und sollten im ersten Lebensjahr nicht im Babybett liegen.Als Eltern haben Sie eine besondere Antenne dafür zu spüren, wenn es Ihrem Baby nicht gut geht. Lassen Sie Ihr Baby deswegen im elterlichen Schlafzimmer, aber im eigenen (Beistell-)Bettchen schlafen.Säuglinge mögen es nicht zu warm. Die optimale Raumtemperatur im Schlafzimmer mit Baby liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius.

Mein Liebster: Lassen Sie ihn ankommen

Feierabend. Die Haustür ist gerade ins Schloss gefallen, die Jacke erst halb ausgezogen, der Stress steht ihm noch im Gesicht, der Magen knurrt. Und jetzt kommt Ihr Einsatz: "Gut, dass du da bist ...!" - auf der Eskalationsskala noch übertroffen von: "Da bist du ja endlich!" Und schon kann die Stimmung kippen. Sie müssen endlich etwas loswerden, er will erst mal ankommen, in der Küche schnell ein Brot essen, sich aufs Sofa fallen lassen. "Ich hatte auch einen anstrengenden Tag", denken Sie - und sagen das wahrscheinlich auch. Natürlich haben Sie Recht. Aber erinnern Sie sich auch zurück an Ihre stressigen Arbeitstage, an denen Sie noch dachten "schnell nach Hause!" Gönnen Sie ihm eine Viertelstunde, um anzukommen, dann wird es ihm auch leichter fallen, sich auf Sie und das Kleine zu konzentrieren. Denn: Gegenseitiges Verständnis ist auch nach der Geburt Ihres Kindes die wichtigste Säule Ihrer Partnerschaft. Noch mehr dazu erfahren Sie in unserem großen Dossier "Nicht nur Eltern, sondern auch ein Paar".

Mein Körper: Haarige Angelegenheit

Nach der Geburt ist das bei vielen Frauen leider nicht mehr der Fall: Der Glanz hat nachgelassen, und täglich sind mehr und mehr Haare in der Bürste. Das liegt an dem Hormon Östrogen, von dem in der Schwangerschaft ganz viel im Körper ist. Östrogen lässt die Haare länger leben. Sobald das Baby auf der Welt ist, sinkt der Östrogenspiegel. Die Folge: Sie verlieren mehr Haare. In dieser Zeit fallen also jene Haare aus, die gewissermaßen längst überfällig sind.Spätestens nach dem Abstillen, also nach etwa sechs Monaten, hat sich der Hormonspiegel wieder normalisiert, und die Haare wachsen in ihrem gewohnten Zyklus weiter. Gegen die Wirkung der Hormone können Sie nichts unternehmen, wohl aber etwas für das Aussehen Ihrer Frisur: Manche Friseure bieten Hausbesuche an - frisch geschnitten sitzen die Haare gleich wieder besser. Anregung gefällig? Dann lassen Sie sich von unserem Mütter-Styling inspirieren.

Wochenbett-FAQ

Von B wie Baby Blues über H wie Hexenmilch bis W wie Wochenfluss - in unserem Wochenbett-Glossar erklären wir Ihnen alles, was in der ersten Zeit mit Baby wichtig ist.Zum Wochenbett-Glossar

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