Wochenbett-Kalender
Heute ist der 19. Tag mit Baby!

Heute ist der 19. Tag mit Baby!
© Braden Howie
Inhalt: 
So geht's mir jetzt: Ich vermisse mein altes LebenVideo: Hüftfehlstellungen behandelnMein Baby: Muttermilch auf VorratMein Liebster: Liebt er mich so, wie ich bin?Mein Körper: Stilldiät - ist das nötig?Wochenbett-FAQ

So geht's mir jetzt: Ich vermisse mein altes Leben

Schon komisch: Noch vor ein paar Monaten hatten Sie Hobbys - waren drei Mal die Woche joggen oder hatten ein Theater-Abo. Und jetzt sitzt man im Schlabberlook neben dem Stubenwagen und fragt sich, ob man all das, was man früher gerne gemacht hat, jetzt unwiderruflich aufgegeben hat. Natürlich würden Sie für dieses zarte Wesen noch viel mehr aufgeben als den Aquarell-Malkurs. Trotzdem müssen Sie kein schlechtes Gewissen haben, dass Sie sich manchmal mit einer gewissen Wehmut an Ihr altes Leben zurück erinnern - Sie sind ja kein völlig anderer Mensch geworden, nur weil Sie jetzt Mutter sind.Sehen Sie es doch einmal so: Sie haben ja nichts auf Dauer aufgegeben - bald können Sie Ihr Hobby wieder aufnehmen. Außerdem ist Ihr Leben noch um vieles reicher geworden. Und wenn die Sehnsucht nach der Jazzdance-Gruppe zu groß wird, können Sie auch einfach mal vor oder nach dem Kurs vorbeigehen, Ihr Baby präsentieren und die neuesten Geschichten hören. Vielleicht gibt es ja sogar noch andere junge Mütter, die gerade hobbymäßig ein wenig kürzer treten - warum nicht mit denen eine Baby-Runde eröffnen, in der man sich regelmäßig zum Kaffee trifft? Oder Sie unternehmen etwas mit Baby - hier stellen wird interessante Eltern-Kind-Aktivitäten vor.

Video: Hüftfehlstellungen behandeln

Mein Baby: Muttermilch auf Vorrat

Sie möchten mal wieder mit Ihrem Liebsten ausgehen? Oder wollen mal wieder mit der besten Freundin in Ruhe in einem Café plaudern? Stillen ist dabei kein Hindernis, schließlich gibt es gute Milchpumpen. Allerdings ist es besser, ein paar Tage im Voraus zu planen. Denn meist braucht das Baby etwas Zeit, um sich an ein Fläschchen zu gewöhnen. Und auch das Milch-Abpumpen will geübt sein.Zum Milch abpumpen eignet sich eine Handpumpe am besten. Anfangs dauert es fast eine halbe Stunde, bis Sie 20 Mililiter Milch abgepumpt haben. Seien Sie nicht frustriert - Übung macht den Meister. Sie fühlen sich wie eine Milchkuh? Das geht den meisten Müttern so. Die kleinen Freiheiten, die eine stillende Mutter durch die abgepumpte Milch hat, sind die Mühe aber wert.Abgepumpte Milch können Sie drei bis fünf Tage im Kühlschrank aufbewahren und sogar einige Wochen in der Tiefkühltruhe lagern. Dafür gibt es spezielle Muttermilch-Plastikbeutel zu kaufen. Achten Sie aber darauf, dass Sie die Übergangsmilch nur wenige Tage verwenden können. Ihr drei Monate altes Baby wird nämlich die Milch der ersten Tage nicht mögen, weil sie anders schmeckt.Gefrorene Milch können Sie in einem warmen Wasserbad auftauen und dann in ein Fläschchen füllen. Und hier lesen Sie, was Sie beim Abpumpen mit der Milchpumpe noch beachten sollten.

Mein Liebster: Liebt er mich so, wie ich bin?

Achtung, Kopf runter, ein Spiegel! Geht es Ihnen so wie den meisten jungen Müttern, dann haben Sie derzeit wenig Muße für ausgiebige Schmink- und Frisiersitzungen. Schnell den Hausanzug von gestern übergestreift - schön werden wir schon wieder, denken Sie sich. Wäre da nur nicht Ihr Mann! Der schafft es nämlich, Ihnen trotz (oder gerade wegen) zerrupfter Frisur und Milchflecken auf dem alten Sweatshirt zu sagen, dass Sie unglaublich süß aussehen. Oder er streichelt Ihnen über den derzeit etwas größeren Po und meint "Das steht dir richtig gut". Zum aus der Haut fahren? Ja, warum denn? Eigentlich doch sehr süß und unglaublich beruhigend! Und wenn Sie trotzdem Lust auf Shopping haben, dann gucken Sie doch in unsere schicke Stillmode!

Mein Körper: Stilldiät - ist das nötig?

Das kommt ganz darauf an, wie empfindlich Ihr Baby ist. Vielen macht es nämlich gar nichts aus, wenn Mama Linsen, Kohlsalat oder Orangen isst. Vorsichtshalber eine strenge Stilldiät zu halten, gilt deshalb heute als unnötig. Besser: Mit kleinen Mengen ausprobieren, worauf das Baby reagiert. Ein Glas frisch gepresster Orangensaft am Morgen wird am Mittag mit einem wunden Po quittiert? Dann besser in Zukunft die Finger davon lassen und auf milde Säfte (zum Beispiel auf Aprikosenbasis) umsteigen.Wissen Sie, was Ihnen und Ihrem kleinen Schatz sonst noch gut tut? Testen Sie sich in unserem Quiz zur richtigen Ernährung in der Stillzeit! Hier geht's zum Quiz

Wochenbett-FAQ

Von B wie Baby Blues über H wie Hexenmilch bis W wie Wochenfluss - in unserem Wochenbett-Glossar erklären wir Ihnen alles, was in der ersten Zeit mit Baby wichtig ist.Zum Wochenbett-Glossar

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© Thinkstock - Lado Kutnar
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