Wochenbett-Kalender
Heute ist der 22. Tag mit Baby!

Heute ist der 22. Tag mit Baby!
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So geht's mir jetzt: Bitte nicht mehr weinen, Baby!Video: Die Vorhaut beim Baby säubernMein Baby: Warum wird mein Baby nicht heiser?Mein Liebster: Mach mal was mit deinen Kumpels!Mein Körper: Mehr Kalorien in der Stillzeit?Wochenbett-FAQ

So geht's mir jetzt: Bitte nicht mehr weinen, Baby!

Dieses schrille, sich immer weiter steigernde Gebrüll von Neugeborenen geht jedem Menschen durch und durch - vor allem aber seiner Mutter. Ist ja auch logisch, schließlich hat die Natur es so eingerichtet, dass die Mutter sofort etwas unternimmt, wenn es Ihrem Baby nicht gut geht.Das zeigt sich sogar körperlich. Wenn das Baby schreit, steigt der Adrenalinspiegel seiner Mutter. Und sie fragt sich: Braucht das Baby eine neue Windel? Hat es Hunger? Tut ihm der Bauch weh? Oder fürchtet es sich nur vor dem Vorhang, der sich im Wind aufgebauscht hat? Außerdem schießt umgehend die Milch ein. Wenn das Baby dann gestreichelt, getröstet oder gefüttert wird, sinkt der Stresspegel - sowohl der des Kindes als auch der seiner Mutter.Klingt alles nachvollziehbar, hilft Ihnen aber auch nicht, wenn Sie sich angesichts des herzerweichend weinenden Babys so unglaublich hilflos fühlen? Weil Sie sich fragen, ob Sie gerade alles falsch machen? Tun Sie nicht, keine Sorge! Wichtig ist nur, dass Sie frühzeitig reagieren, wenn Ihr Baby schreit - umso schneller wird es sich wieder beruhigen. Sie fürchten, Ihr Baby gehört zu den so genannten Schreibabys? Dann finden Sie hier Infos und Adressen von Schreiambulanzen, die Ihnen und Ihrem Baby helfen können: Infos & Adressen. Und wenn Sie nicht gleich jemanden anrufen wollen haben wir hier noch einen hilfreichen Artikel: Schreibabys: Hilfe für gestresste Eltern.

Video: Die Vorhaut beim Baby säubern

Mein Baby: Warum wird mein Baby nicht heiser?

So klein und schon so laut. Und dann auch noch so ausdauernd. Haben Sie sich auch schon mal gewundert, warum Ihr Baby bei dem vielen Schreien nicht heiser wird? Das liegt daran, dass die Stimmbänder von Babys noch nagelneu sind - und deshalb sehr belastbar. Beim Schreien atmen sie tief ein und blasen ihren Bauch richtig mit Luft auf, anstatt wie Erwachsene nur flach in den Brustkorb zu atmen. Diese Brust-Bauch-Atmung ist für die Stimme so schonend, dass sie auch nach stundenlanger Beanspruchung nicht heiser wird. Ein kleiner Trost, wenn Ihr Baby gerade besonders laut und ausdauernd brüllt: Ab dem vierten Monat schreit Ihr Kleines deutlich weniger.Und was will Ihr Baby Ihnen eigentlich sagen, wenn es weint und schreit? Hier finden Sie eine kleine Übersetzungshilfe: Hier geht's zum Schrei-Wörterbuch

Mein Liebster: Mach mal was mit deinen Kumpels!

Seit drei Wochen sind Sie nun Eltern - und eine neue Zeitrechnung hat angefangen. Nicht nur für Sie, auch für Ihre Familie und Freunde. Waren Sie vor der Geburt eher die Kandidaten für gemütliche Sofaabende, dann merken Sie den Unterschied vielleicht gar nicht so stark. Vielleicht haben Sie auch derzeit keine große Sehnsucht nach Ausgehen. Trotzdem sollten Sie und Ihr Partner sich hin und wieder ein paar Stunden Zeit für alte Gewohnheiten nehmen.Ihr Mann trifft sich gerne mit seinen Freunden zum Fußball-Gucken? Dann sollte er diese Woche mal wieder dort vorbei schauen. Oder er geht mal wieder zum Sport, in ein Konzert oder trifft sich mit einem Freund in der Lieblingskneipe. Ermuntern Sie Ihn ruhig dazu, wenn er sagt, er brauche das jetzt nicht unbedingt. Es wird ihm ganz bestimmt gut tun.

Mein Körper: Mehr Kalorien in der Stillzeit?

Sie wissen es ja schon: Während Sie stillen, brauchen Sie rund 400 Kalorien mehr pro Tag. Natürlich gibt es auch hier individuelle Unterschiede. Lassen Sie sich von Ihrem Hungergefühl leiten. Aber Vorsicht: Die Zusatz-Kalorien sind kein Freibrief zum Naschen. Schoko, Kuchen, Keks & Co. liefern im Handumdrehen weit mehr Kalorien, als Sie brauchen. Und die lagern sich da an, wo Sie es wahrscheinlich am wenigsten mögen. Außerdem liefert Süßes keine wichtigen Nährstoffe. Und um die geht es.Ideal ist es daher, wenn Sie Ihren Mehrbedarf mit gesunder Kost decken. Keine Angst, das ist nicht kompliziert. Gesund ist zum Beispiel ein Brot mit Käse, ein schnelles Süppchen aus pürierten Tiefkühlerbsen und einem Schuss Sahne. Wissenswertes in Sachen Ernährung während der Stillzeit finden Sie hier: Ernährung in der Stillzeit

Wochenbett-FAQ

Von B wie Baby Blues über H wie Hexenmilch bis W wie Wochenfluss - in unserem Wochenbett-Glossar erklären wir Ihnen alles, was in der ersten Zeit mit Baby wichtig ist.Zum Wochenbett-Glossar

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