Wochenbett-Kalender
Heute ist der 40. Tag mit Baby!

Heute ist der 40. Tag mit Baby!
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Inhalt: 
So geht's mir jetzt: Abschied vom Wöchnerinnen-IchVideo: Henrys Babyblog 7. LebenswocheMein Baby: MutterliebeMein Liebster: Profi-PapaMein Körper: SchonzeitWochenbett-FAQ

So geht's mir jetzt: Abschied vom Wöchnerinnen-Ich

Die ersten 40 Tage mit Baby sind vorbei - ab heute sind Sie offiziell keine Wöchnerin mehr. Wahrscheinlich haben Sie aber schon vorher bemerkt, wie Ihr neues Leben als Mutter eines kleinen Babys jeden Tag ein bisschen selbstverständlicher wird. Und wie Ihr Körper sich schrittweise verändert hat: Der Wochenfluss hört auf, die Milch läuft nicht mehr ständig aus, die alten Schuhe passen wieder - und vielleicht sogar schon ein Pullover aus den Zeiten vor Ihrer Schwangerschaft. Und wie geht es jetzt weiter? Mit unzähligen weiteren Premieren, auf die Sie sich freuen können: Das erste Mal, wenn Ihr Baby das Köpfchen hebt. Das erste Mal bei der Rückbildungsgymnastik (Hier erfahren Sie, was Sie auch im Alltag für Ihren Beckenboden tun können.) Das erste Mal, wenn die alte Lieblingsjeans wieder passt. Der erste Sex - falls Ihnen bislang noch nicht danach war. Und das Schönste: Jeden Tag werden Sie all die Vorstellungen, die Sie von Ihrem Baby und Ihrem Leben als Mutter hatten, mit der Realität abgleichen. Und feststellen: Es ist ganz anders - nämlich viel schöner!Hier geben wir Ihnen einen kleinen Ausblick: Staunen Sie mit uns über Babys Wachstum und die Entwicklung in den ersten drei Monaten!

Video: Henrys Babyblog 7. Lebenswoche

Mein Baby: Mutterliebe

Die ersten sechs Wochen mit Baby sind fast vorbei. Aus Ihrem Neugeborenen ist ein Baby geworden. Meistens lächeln Babys in dieser Zeit zum ersten Mal bewusst. Es strahlt Sie über beide Ohren verliebt an: "Meine Mama!" und Ihr Herz springt vor Mutterliebe. Dieses kleine Dankeschön Ihres Babys haben Sie sich nach sechs Wochen mit schlaflosen Nächten und Rund-um-die-Uhr-Fürsorge wirklich verdient. Mutterliebe ist ein euphorisches Gefühl, dass die meisten Frauen durchflutet, sobald sie nach der Geburt ihr Baby im Arm halten. Es gibt aber auch Mütter, die Zeit brauchen, bis sie ihr Kind bedingungslos lieben können. Mutter Natur hat es eigentlich so eingerichtet, dass Mütter Ihr Baby einfach lieben müssen. Für das berauschende Gefühl sorgt das Hormon Ocytoxin, das während der Geburt und beim Stillen ausgeschüttet wird. Aber wir sind Menschen und werden nicht nur von Hormonen und Instinkten geleitet. Manchmal muss die Liebe erst wachsen. Und dann ist sie nicht weniger tief!Mutterliebe: Ein Gefühl wie auf Knopfdruck oder ein Prozess, der langsam reifen und wachsen muss? Im Interview erklärt eine Expertin, die sich seit langem mit Bindungsforschung auseinandersetzt, wie Mutter-Kind-Bindung entsteht.

Mein Liebster: Profi-Papa

So süß: Papa mit Ihrem Kleinen auf dem Arm, wie er es leise wiegt - und dieses Weiche in seinem Blick, das Sie noch gar nicht kannten. So putzig: Wie ernst er seine neue Vaterrolle nimmt, abends den Thriller gegen den Ratgeber austauscht und Ihnen am nächsten Morgen die Babywelt erklärt. So rührend: Wie er stolz den Kinderwagen vor sich herschiebt und glückliche Blicke auf sein kleines Wunder wirft. So beruhigend: Wie sehr er sich in den Nestbau stürzt und überlegt, wie Sie beide Ihrem Kind ein sicheres Leben bieten können. So verheißungsvoll: Papa und Baby demnächst in Elternzeit allein daheim - und Sie müssen sich keine Sorgen machen.Wenn ein Kind entdeckt, wie faszinierend der Papa ist, beginnt für Mütter oft eine Zeit des Grübelns. Diese Erfahrung musste auch ELTERN-Autorin Claudine Kammerer machen. Lesen Sie hier mehr: Babys Schwarm

Mein Körper: Schonzeit

Es langsam angehen lassen - das haben Sie in den vergangenen sechs aufregenden Wochen mehr oder weniger versucht. Und jetzt? Haben Sie ein schlechtes Gewissen, weil Sie sich auch manchmal haben gehen lassen? Sie wollen durchstarten, fühlen sie aber immer noch etwas schlapp? Dann hören Sie auf Ihren Körper und schieben Sie vor allem das schlechte Gewissen beiseite. Denn zu Recht gibt es in fast allen Kulturen für diese erste Phase nach der Geburt eine besondere Bezeichnung, die deutlich macht: Die Mutter hat Anspruch auf einen Schonraum! "Zuo yuezi" nennen die Chinesen das Wochenbett, was übersetzt so viel bedeutet wie "den Monat absitzen." Und das war früher auch wörtlich gemeint: Die Wöchnerin verbrachte den ersten Monat in einer halb sitzenden, halb liegenden Stellung. Auch heute noch verlassen die chinesischen Mütter nach der Geburt lange nicht das Gebärzimmer und erholen sich, während sich Mutter oder Ehemann um sie und das Baby kümmern. Und: In manchen islamischen Ländern dauert die Wochenbettzeit nicht 40, sondern sogar 60 Tage! Als Kleinfamilie Mama, Papa, Baby ist es zwar viel kuscheliger als früher in den traditionellen Großfamilien - aber es sind auch weniger helfende Hände da. Deswegen konnten Sie in den vergangenen Wochen bestimmt nicht die ganze Zeit im Bett ruhen. Also, übertreiben Sie es jetzt nicht. Denn Rücksicht steht Ihnen immer noch zu.Übrigens: Wenn Sie vor der Entbindung ein Wellness-Fan waren: Es gibt auch Wellness-hotels, die sich auf Familien spezialisiert haben. Eine kleine Auswahl finden sie hier: Lust auf Urlaub? Wellness-Oasen für junge Familien

Wochenbett-FAQ

Von B wie Baby Blues über H wie Hexenmilch bis W wie Wochenfluss - in unserem Wochenbett-Glossar erklären wir Ihnen alles, was in der ersten Zeit mit Baby wichtig ist.Zum Wochenbett-Glossar

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